Weg vom Problemquartier – Ein Veedel auf der Überholspur

16.05.2019 | Güterbahnhof Mülheim

Köln 16.05.2019 Fleißig gebaut wird bereits auf dem Gelände des alten Güterbahnhofs an der Schanzenstraße. Nachdem das etwa zwölf Hektar große Areal fast 40 Jahre lang brach gelegen hatte, werden hier nun Hotels, Büros und Gewerberäume errichtet. 20 Jahre hatte man in Vorfeld darüber gestritten, ob hier eine Mischung aus Wohnen und Arbeiten oder ein reines Gewerbegebiet entstehen soll. Seit 2002 gab es dazu mehrere Werkstattverfahren, an denen Architekten, Anwohnerinitiativen und Investitionswillige beteiligt waren. Die Rösrather OSMAB Holding entwickelt auf einem zehn Hektar großen Feld den größten Teil des Grundstücks. Sie plant, hier ein neues Gewerbequartier mit einer Bruttogeschossfläche von mehr als 160 000 Quadratmetern zu errichten, welches Platz für 7000 Arbeitsplätze bietet. Im nördlichen Teil hatte bereits mehrere Jahre lang der Stahlhandel Drösser einen Standort betrieben, zog sich jedoch im vergangenen Jahr wieder zurück. Auch dieser Teil ist nun Eigentum der OSMAB. Eine Eigentümergemeinschaft ist in einem südlichen Streifen entlang der Keupstraße aktiv. Die Arbeiten sollen bis 2025 abgeschlossen sein.